Endlich neue Grenzen !
Gasón Tettie, September 11th, 2008Die Mauer ist weg und die Koepi bleibt. Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen. : )
P.S. Ausser natürlich ein RIESEN RESPEKT an den der das Malte … ?!
Die Mauer ist weg und die Koepi bleibt. Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen. : )
P.S. Ausser natürlich ein RIESEN RESPEKT an den der das Malte … ?!
Ist “Schneckenhausdachgraffiti“ auch “Graffiti für Gott“ ? Ist eine “Whole Snail“ Tierquälerei ? Glauben Schnecken an Gott oder sind wir Menschen für sie vielleicht Gott ? Lauter unheimliche Fragen die das Projekt “Inner City Snail“ aufwirft.
Wie alle anderen auch mag Gott bestimmt kurze und klare Ansagen. In diesem Fall gesendet von Jaap Vliegenthart.

Es war lange still auf unserem kleinen religiösen Graffiti Informationsportal. Das hat aber in keinster Weise zu bedeuten das wir evtl. vom Glauben abgekommen sein könnten. Im Gegenteil wir sind immer noch total geflasht von Graffiti, Gott und Google. Zwischenzeitlich waren die “Graffiti für Gott“ Erleuchtungskästen auf Pilgertour durch Deutschland unterwegs und hielten dabei jeweils einen zweiwöchigen Gottesdienst im Resonanzraum der grossen Kapelle des ZKM in Karlsruhe und in der kleinen Styleabtei des MZIN im Pleis-Athen Leipzig ab. Ausserdem hat Google in der Zwischenzeit einen eigenen Sateliten ins Weltall geschickt und unsere Weltkarte wurde von der göttlichen Riesenmaschine als “vorbildlich“ gelobt. Na Gott sei Dank !
Ein schier monumentales Projekt führte der schwedische Designstudent Erik Nordenankar durch. Er vereinte moderne Technik (GPS) und künstlerische Kreativität, um ein Selbstportrait zu zeichnen, das sich über den gesamten Globus erstreckt. Dazu schickte er einen Koffer auf die Reise, in dem ein GPS-Sensor enthalten war. 55 Tage war der digitale Zeichenstift per DHL auf allen Kontinenten unterwegs, bevor er seinen Ausgangsort Stockholm wieder erreichte.
Das Projekt ist natürlich, gewollt oder ungewollt, bestes “virales“ Marketing für DHL und sorgte daher auch für einige Diskussionen im Netz. Der Autor sah sich deshalb veranlasst klarzustellen, dass es sich, ganz im Gegensatz zu the world is my canvas (von Nokia) um eine freie und fiktive Arbeit handelt.
Während der CCC die Fensterfront vom Haus des Lehrers zu einem digitalen Display wandelte, bietet Chronos Chromos Concrete nun endlich das Patent für dynamische Farbveränderung von Betonoberflächen. Nicht nur die Dächer von Gotteshäusern und Rollbahnen könnten so zum Bildschirm werden, auch der Beruf des Fahrbahnmarkierers ist vom Aussterben bedroht.
Also da ist er eigentlich auch, nur GoogleMaps zeigt ihn leider noch nicht. Denn Melanie Coles vom Emily Carr Institute in Vancouver hat bei ihrem Projekt “Where On Earth Is Waldo?” leider vergessen (oder nicht beachtet) daß GoogleMaps (noch) nicht “live” ist. Die Projektidee basiert auf dem Konzept der weltweit bekannten Kinderbuchreihe von Martin Handford “Where’s Wally?” (auf deutsch: Wo ist Walter ?), bei der auf sehr detailreichen Zeichnungen die Figur Wally, Waldo oder eben Walter zu finden ist und überträgt dieses auf GoogleMaps. Im Prinzip eine Idee wie sie auch aus der Werbung kommen könnte (wo in der Welt ist das Handy, der iPod oder das supergeile Spontan&Geheim-Konzert).
Also auf gar keinen Fall weitersagen … : °
Jeremy Gutsche ist ein Trendjäger (geiler Job) und ein netter Mensch (kommt in den Himmel). Deshalb hat er eine Liste zusammengestellt (ich liebe Listen). Eine Liste über die “Top 50 Breakthroughs in Graffiti“. In dieser Liste kommt Graffiti für Gott natürlich noch nicht vor. Dafür neben ungefähr zehn mal Banksy und “Fake Graffiti For Advertising” (What Looks Like Graffiti Could Really Be an Ad) in der Kategorie “Random Graffiti Innovation” auch eigentlich einer der ersten GFG Aktivisten. Und zwar unser Freund und Kupferstecher Jan Philip Scharbert aka “the Glacier Tagger” aus Münschn. Dazu fällt mir eigentlich nur noch eins ein:
No, No Limit. We reach for the Sky. No Valley to deep. No Mountain to high.

Unter dem Titel “Vertrautes Terrain” findet vom 22.5. bis 21.9. im Zentrum für Kunst und Medientechnolgie (ZKM) Karlsruhe eine große Übersichtsausstellung über “aktuelle Kunst in und über Deutschland” statt.
Graffiti für Gott ist dabei und wird in Form von vier Leuchtkästen einen Monat lang vom 22.05. bis 22.06. im “Resonanzraum” der Ausstellung zu sehen sein. Der “Resonanzraum” bildet das kommunikative Zentrum der Ausstellung und präsentiert in vier vierwöchigen Sets Künstler und Projekte aus kulturellen Feldern wie Architektur, Design, Dokumentation, Film, Grafik, Straße, Mode, Musik, Situation und Editorial.